Bedeutung der Zünfte Zunftsilber und Zunftvermögen Zunfthäuser
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zun Schuhmachern zun Fischern zun Gerbern zun Schneidern zun Schmieden zun Rebleuten zun Herren zun Rüden zun Becken zun Kaufleuten
zun Becken zun Kaufleuten zun Metzgern zun Webern

Schaffhauser Zünfte & Gesellschaften

Die Zunftwappen
Vor allem zur Kennzeichnung ihrer Häuser und ihrer Mobiliars legten sich die Schaffhauser Gesellschaften und Zünfte schon vor Jahrhunderten eigene Wappen zu. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um sogenannte «sprechende» Wappen, in denen mittels beigefügter Symbole die durch die einzelnen Zünfte repräsentierten Berufe versinnbildlicht wurden (z.B. Fische, Gerbermesser, Stiefel etc., aber auch die gekreuzten Lanzen bei den Herren, die auf die einstige Beschäftigung des adeligen Standes hinweisen: Kriegsdienst und Turnierspiel). Eine Ausnahme bildeten diesbezüglich einzig die Krämer (Rüden) und die Kaufleute, bei denen sich das Wappen nach dem Namen bzw. der (früheren) Gestalt des Zunfthauses richtete. Im Laufe der Zeit sind dann in den Wappenbildern und namentlich auch in den Tinkturen (Farben) immer wieder kleinere Veränderungen eingetreten; die hier gezeigten Wappen entsprechen der von Reinhard Frauenfelder 1956 bereinigten Form.

Quelle: Schrift zur Ausstellung über die Schaffhauser Zünfte 1985