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Schaffhauser Zünfte & Gesellschaften
Die Zunftwappen
Vor allem zur Kennzeichnung ihrer Häuser und ihrer Mobiliars legten
sich die Schaffhauser Gesellschaften und Zünfte schon vor Jahrhunderten
eigene Wappen zu. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um
sogenannte «sprechende» Wappen, in denen mittels beigefügter Symbole die
durch die einzelnen Zünfte repräsentierten Berufe versinnbildlicht
wurden (z.B. Fische, Gerbermesser, Stiefel etc., aber auch die
gekreuzten Lanzen bei den Herren, die auf die einstige Beschäftigung des
adeligen Standes hinweisen: Kriegsdienst und Turnierspiel). Eine
Ausnahme bildeten diesbezüglich einzig die Krämer (Rüden) und die
Kaufleute, bei denen sich das Wappen nach dem Namen bzw. der (früheren)
Gestalt des Zunfthauses richtete. Im Laufe der Zeit sind dann in den
Wappenbildern und namentlich auch in den Tinkturen (Farben) immer wieder
kleinere Veränderungen eingetreten; die hier gezeigten Wappen
entsprechen der von Reinhard Frauenfelder 1956 bereinigten Form.
Quelle: Schrift zur Ausstellung über die Schaffhauser
Zünfte 1985
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